Schleifpapier

Will man seinen fahrbaren Untersatz mit einem neuen Autolack aufpolieren, so müssen vor dem Umspritzen zunächst einmal alle alten Autolacke abgeschliffen werden. Dazu muss ein entsprechendes Schleifpapier genutzt werden, dass die Autolacke sorgfältig entfernt, ohne den Untergrund dabei zu beschädigen. Grundsätzlich kann man das Abschleifen zwar manuell durchführen, bei der Autolackierung allerdings sollte man schon zu einer speziellen Schleifmaschine greifen. Zum einen spart man eine Menge Zeit, zum anderen kann man gezielter arbeiten und erhält einen perfekt vorbereiteten Untergrund für die Autolacke. Zudem sollte Metall immer nass geschliffen werden, was dieses Verfahren für die Autolackierung prädestiniert.

Schleifpapier

Wichtig ist dabei, das passende Schleifpapier auszuwählen. Der erste Schleifgang sollte immer mit einem recht groben, die folgenden mit immer feinerem Schleifpapier durchgeführt werden. Für diese Vorgehensweise werden beim Schleifpapier unterschiedliche Körnungen unterschieden, mit denen man für einen optimalen Untergrund für Autolacke arbeitet.

Die Körnungen bei Schleifpapier zum Nassschleifen sind wesentlich feiner als beim Trockenschleifen. Den ersten Schleifgang führt man in der Regel mit einem Schleifpapier der 400er Körnung durch. Grundsätzlich wählt man danach eine höhere Körnung, um Autolacke gründlich zu entfernen. In jedem Schleifgang wird die Körnung erhöht, dies kann bis zu einer Körnung von 1200 geschehen, um den Untergrund für den Autolack perfekt vorzubereiten. Bei der Wahl von Schleifpapier gilt die Regel: Je höher die Körnung, desto feiner der Schliff.

Das spezielle Schleifpapier, dass beim nassen Schleifen eingesetzt wird, sorgt für besondere Feinheit im Schliff. Beim Kauf ist dieses Schleifpapier, dass besonders gut für die Nassentfernung der Autolacke geeignet ist, in einer harten, trockenen Konsistenz. Vor dem Arbeitsbeginn muss es daher immer eine halbe Stunde in lauwarmem Wasser eingeweicht werden, bevor man mit dem Abschleifen von Autolack beginnen kann.

Schleifpapier gibt es zudem in unterschiedlichen Ausführungen. Meist wird für den gleichmäßigen Abschliff von Autolack die Klötzchenform gewählt. Doch gibt es auch Schleifpapierbögen und – streifen. Selbstverständlich muss bei der Verwendung die Vorgabe durch die Schleifmaschine berücksichtigt werden. Hat man das passende, grobe Schleifpapier eingelegt, so wird mit dem Vorschliff zunächst grob der alte Autolack entfernt. Man erhält allerdings einen relativ rauen Untergrund, aud dem noch keine Autolacke aufgetragen werden können. Nun ist es an der Zeit, eventuell vorhandene Kratzer oder Dellen zu verspachteln. Nach dem Abtrocknen wird mit einem feinen Schleifpapier nachgearbeitet, bis die mit Autolack zu behandelnde Fläche völlig glatt und ebenmäßig ist.

Dazu sind in der Regel noch einmal mehrere Schleifgänge mit unterschiedlichem Schleifpapier ratsam. Die Körnung sollte langsam erhöht werden, um die Sicherheit zu gewinnen, dass der Untergrund, auf dem Autolacke aufgetragen werden, wirklich nicht geschädigt wird. Es ist daher empfehlenswert, lieber einen Schleifgang zuviel als einen zu wenig zu machen, um den Untergrund nicht zu ramponieren.  Autolacke haften nämlich nur optimal auf einem glatten, staub- und fettfreien, trockenen Untergrund. Daher ist hier größte Sorgfalt geboten. Wer das richtige Schleifpapier gewählt hat, schafft leicht die Basis, um das Fahrzeug mit dem entsprechenden Autolack wieder auf Hochglanz zu bekommen.